Sportverletzungen begleiten uns ein ganzes Leben lang. Trotz Vorsicht und Muskeltraining kann es zu akuten Verletzungen kommen, vor allem im Kniegelenk.

Meistens kann eine (leichte) Verletzung durch Physiotherapie oder Infiltrationen, z.B. mit „Wachstumsfaktoren“ (autolog konzentriertes Plasma) in Muskeln, Sehnen oder Gelenke behoben werden.


Knorpelabnützungen (Arthrose, Grad I-II) können durch die Infiltration von „Hyaluronsäure“ (Knorpelkuren) oder auch „Wachstumsfaktoren“ behandelt und bei gutem Ansprechen auch wiederholt werden.


Sollte doch eine Operation nötig sein, so wird z.B. mit einer Gelenkspiegelung ("Arthroskopie") ein Meniskusriss repariert oder ein gerissenes Kreuzband wiederhergestellt. Bei einzelnen Knorpeldefekten können diese angebohrt und körpereigener Knorpel verpflanz werden ("Mosaikplastik"). Läuft die Belastungslinie im Bein falsch, erfolgt eine Korrektur der Beinachse ("Umstellungsosteotomie"). Ebenso kann man den Lauf der Kniescheibe („Patellainstabilität“, „vorderer Knieschmerz“) mit einem Weichteileingriff (z.B. „MPFL“) stabilisieren.


Bei starken Abnützungen des Knorpels (mit entsprechenden Schmerzen) und nach Ausschöpfen aller gelenkerhaltender und konservativer Maßnahmen (Knorpelkuren, Wachstumsfaktoren, Infiltrationen, Physiotherpie, etc.) muss ein künstliches Gelenk implantiert werden. Hier kommen moderne und wenig invasive Operationstechniken zum Einsatz, sodass der Patient einen spürbaren Erfolg bereits ab dem ersten Tag nach der Operation verspürt. Während des KH-Aufenthalts wird das neue Gelenk intensiv beübt. Eine postoperative Rehabilitation ist ab ca. 3 Wochen anzuraten.

Totalprothese Knie

Teilprothese Knie

Meniskusoperation oder Kreuzbandersatz mittels Arthroskopie

(c) Klaus Kirschbichler

MRI Knie

Das Kniegelenk

Implantation eines künstlichen Kniegelenks

(c) Klaus Kirschbichler

Neues Kniegelenk nach der OP

(c) Klaus Kirschbichler

Kniearthrose