Eines meiner Spezialgebiete ist die Implantation von „minimal invasiven Hüftprothesen“ (AMIS Technik, siehe Info-Link). Ein künstliches Hüftgelenk wird nötig, wenn die gesamte konservative Therapie (Knorpelaufbau, Infiltrationen, Physiotherapie, etc.) bereits durchgeführt und ausgeschöpft ist.


Diese Methode ist sehr modern und gut erprobt. Zum Unterschied zu den „Standard-zugängen“ (z.B. „transgluteal“) wird in einem muskelschonenden ("minimalinvasiven") Verfahren - ohne Muskeldurchtrennung - eine vorher genau vermessene Prothese (meist ohne Zement) eingesetzt.


Dieses Verfahren garantiert in den meisten Fällen einen kleineren Hautschnitt, keine Muskelverletzung und eine mitunter kürzere Operationzeit, ist somit insgesamt schonender für den Patienten.


Ein kürzerer Krankenhausaufenthalt und eine schnellere Rehabilitation runden diese Operationsmethode ab. Eine Vollbelastung (mit Krücken) ist sofort möglich. Moderne Materialien erlauben eine freizeitaktive Belastung und garantieren eine hohe Lebensdauer.


Wie schon beim künstlichen Knie sollte eine Rehabilitation ab ca. 3 Wochen nach der Operation durchgeführt werden.

Das Hüftgelenk

Hüftschaft, Kopf und Pfanne beim Kunstgelenk

Lagerung und Implantationstechnik

Zugang

genaue Info AMIShttp://www.vivamed.at/de/patienten/huefte/amis-minimal-invasive-hueftoperationstechnik/

vor der Operation

(c) Klaus Kirschbichler

nach der Operation

(c) Klaus Kirschbichler

Es besteht auch die Möglichkeit, beide Hüftgelenke gleichzeitig, d.h. in einer einzigen Operation, zu ersetzen. Vorraussetzung ist ein gesunder Patient und die entsprechende Freigabe durch den Narkosearzt und Internisten.

vor der Operation

(c) Klaus Kirschbichler

beidseitige H-TEP nach der Operation

(c) Klaus Kirschbichler

(c) Klaus Kirschbichler